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Multa Nova

Radarfallen als Symbole gesellschaftlicher Konditionierung und Skulpturen im öffentlichen Raum

Kontext

Kunde / Auftraggeber

Zürcher Hochschule der Künste (Diplomarbeit)

Jahr

2013

Meine Rolle

Fotografie, Editorial Design

Projektbeschreibung

Der Titel Multa Nova bedeutet soviel wie «Erneute Geldstrafe» und ist zugleich der Firmenname eines Schweizer Herstellers von Geschwindigkeits-Überwachungsgeräten. Die omnipräsente, automatische Kontrolle und Überwachung an Strassenrändern und Ampeln bewirkt eine subtile und ausgedehnte Form der gesellschaftlichen Konditionierung. Für einmal kehre ich die Blitzrichtung um und portraitiere 37 stationäre Radarfallen in der Schweiz. Darüber hinaus interessieren mich typologische, topografische wie auch formal-ästhetische Aspekte dieser Form von Skulptur im öffentlichen Raum. Durch deren fotografische Inventarisierung und Verortung entsteht quasi eine kunstgeografische Untersuchung der Schweiz.

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Ausstellungsansicht

Ausstellungsansicht, Diplom-Ausstellung 2013, Zürcher Hochschule der Künste

Buchpublikation

Softcover mit Leineneinband / 136 Seiten / 50 Abbildungen / Einleitungstext von Dr. Jörg Scheller, Dozent für Kunstgeschichte und Kulturtheorie an der Zürcher Hochschule der ­Künste, und einem Essay von Prof. Dr. theol. Christoph Schluep-Meier

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